FAQ

Sie haben Fragen zu einer bestimmten Thematik?
Über das Inhaltsverzeichnis gelangen Sie schnell zum entsprechenden Bereich innerhalb unserer FAQ.

  1. Nutzung der Plattform
  2. Crowdbonds
  3. Steuer-FAQ für Investoren
  4. Insolvenz-FAQ für Investoren
  5. Forschungsfragen-FAQ

 

1. Die häufigsten Fragen zur Nutzung der Plattform

Die Antworten in diesem Bereich beziehen sich ausschließlich auf die Investmentform Nachrangdarlehen. Fragen zu Investments in Crowdbonds beantworten wir im Bereich “Die häufigsten Fragen zu Crowdbonds”.

 

Wer kann bei Econeers investieren?

Econeers ist grundsätzlich offen für alle, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Privatpersonen können ebenso wie Kapital- und Personengesellschaften (z. B. AG, GmbH, KG) investieren.

Wie viel kostet mich die Nutzung von Econeers?

Die Anmeldung und die Nutzung der Plattform sind komplett kostenfrei. Es fallen auf unserer Plattform keinerlei Abschluss- oder Tradingkosten an.

Was genau bekomme ich für mein Geld und wie kann ich von meinem Investment profitieren?

Ihr Investment hat die Rechtsform eines Nachrangdarlehens. Neben dem Bewusstsein, nachhaltige Projekte zu fördern und damit sowohl unsere Umwelt als auch die regionale Wertschöpfung zu unterstützen, können Sie mit Ihrem Investment auch von einer finanziellen Rendite profitieren. Zusätzlich zu einer festen jährlichen Verzinsung besteht bei vielen Projekten auch die Option auf die Auszahlung von Bonuszinsen.

Welche Konditionen für ein Projekt gelten, erfahren Sie auf der jeweiligen Fundingseite bzw. im dort verlinkten Mustervertrag.

Welche Rechte habe ich als Investor?

Mit einem Investment im Rahmen eines Nachrangdarlehens sind rein rechtlich keine Mitspracherechte verbunden. Als Investor haben Sie jedoch über die Plattform die Möglichkeit, mit den Unternehmen bzw. Projektbetreibern zu kommunizieren und sich aktiv einzubringen, etwa indem Sie Empfehlungen und Feedback, aber auch Kritik aussprechen. Die Erfahrung zeigt, dass die Unternehmen sehr offen für diesen Input sind und ihn häufig aktiv einfordern.

Ihre Informationsrechte sind vertraglich genau definiert: Das Unternehmen muss Ihnen jeweils zum 30. der Monate Januar, April, Juli und Oktober einen Quartalsbericht und darüber hinaus zum 30. Juni den Jahresabschluss über den Investor-Relations-Bereich bei Econeers zur Verfügung stellen.

Welches Risiko trage ich als Investor?

Ein Investment in Form eines Nachrangdarlehens ist ein Risikoinvestment, bei dem ein Totalverlust des investierten Kapitals möglich ist. Es besteht jedoch keine Nachschusspflicht. Bitte beachten Sie auch unsere Allgemeinen Investorenhinweise.

Warum muss ich mich anmelden und meine persönlichen Daten vollständig ausfüllen, um Details zu den Projekten anzusehen und zu investieren?

Econeers ist eine Plattform, auf der langfristige Investmentbeziehungen entstehen, für die ein gewisses Maß an Verbindlichkeit notwendig ist. Wir wollen, dass alle Nutzer unserer Plattform – Projektbetreiber und Investoren – einander vertrauen können. Vertrauen kann leichter wachsen, wenn man weiß, mit wem man es zu tun hat. Die Projektbetreiber gewähren Ihnen einen Einblick in ihr Geschäftsmodell und aktuelle Unternehmenskennzahlen. Zeigen auch Sie sich, indem Sie Ihre vollständigen Kontaktdaten angeben. So kann Vertrauen als Grundlage für eine lebendige Beziehung entstehen.

Wozu werden meine vollständige Adresse und meine Steuernummer benötigt?

Ihre Adresse wird für die Erstellung Ihres individuellen Investmentvertrages mit dem Projektbetreiber benötigt. Ihre Steuernummer ist für die korrekte steuerliche Abrechnung des Nachrangdarlehens notwendig und wird ausschließlich dafür verwendet. Entsprechend unserer Datenschutzerklärung behandeln wir Ihre Daten vertraulich und werden sie niemals unerlaubt weitergeben, veröffentlichen oder für andere Zwecke verwenden als für die Verarbeitung Ihrer Investments.

Wer verwaltet das investierte Kapital, bis es dem Projektbetreiber übergeben wird?

Alle Investments werden direkt auf ein Konto der Secupay AG eingezogen und von dieser auf einem Treuhandkonto verwaltet. Ist ein Crowdinvesting erfolgreich, zahlt die Secupay AG das Kapital gemäß den Regelungen des jeweiligen Investmentvertrages in Teilbeträgen an das Unternehmen bzw. den Projektbetreiber aus.

Wie zahle ich mein Investment ein?

Als Zahlungsart steht die Lastschrift von einem SEPA-fähigen Eurokonto zur Verfügung. Die Lastschrift wird direkt nach dem Investment vom angegebenen Konto eingezogen. Dieser Vorgang wird von unserem Zahlungsdienstleister Secupay durchgeführt, der alle Investments treuhänderisch verwaltet. Für Investoren ohne Eurokonto besteht alternativ die Möglichkeit, den Investmentbetrag an Secupay zu überweisen. Secupay zahlt die Investments entsprechend der jeweiligen Verträge an die Unternehmen aus.

Wie kann ich meine Kontodaten für anstehende Zinsauszahlungen ändern?

Ihre Kontoverbindung ist ausschließlich bei unserem Zahlungsdienstleister Secupay hinterlegt. Um diese für anstehende Zinsaus- oder Tilgungszahlungen zu aktualisieren, senden Sie bitte dieses Formular per E-Mail an info@econeers.de oder direkt an Secupay.

Welche Summen kann ich bei Econeers investieren?

Investments sind bereits ab 250 Euro möglich. Die weiteren Schritte sind jeweils ein Vielfaches von 250 Euro. Ab 1.000 Euro ist aufgrund gesetzlicher Vorgaben eine einfache Selbstauskunft für Privatpersonen notwendig. Privatpersonen können maximal 25.000 Euro pro Unternehmen investieren.

Ist es möglich, als Unternehmen zu investieren?

Ja, es ist möglich, als Kapital- oder Personengesellschaft (z. B. AG, GmbH, KG) zu investieren. Im Investorenportal können Sie zwischen den Investmentoptionen natürliche oder juristische Person wählen. Für juristische Personen gibt es kein Investitionslimit pro Emittent.

Kann ich als Investor auch mehr als 25.000 Euro investieren?

Über 25.000 Euro pro Emittent können Sie nur als Kapital- oder Personengesellschaft investieren.

Wo gibt es Gutscheine für ein Investment bei Econeers?

Econeers-Gutscheine gibt es zu bestimmten Anlässen für unsere Nutzer, Fans und Investoren. Wir informieren Sie darüber z. B. in unserem Newsletter und über unsere Social-Media-Kanäle.

Was ist der Unterschied zwischen der Fundingschwelle und dem Fundinglimit?

Die Fundingschwelle ist die Mindestsumme, die erreicht werden muss, damit eine Finanzierung erfolgreich zustande kommt. Ist ein Funding nicht erfolgreich, wird also die Fundingschwelle nicht erreicht, erhalten alle Investoren automatisch ihr Geld zurück.

Über die Fundingschwelle hinaus kann aber noch bis zum Fundinglimit – also der maximal möglichen Fundingsumme – investiert werden. Das Fundinglimit ist die obere Grenze der Investments, bis zu der das Unternehmen Kapital einsammeln möchte. Sobald diese Summe erreicht ist, wird das Funding erfolgreich beendet.

Wie erfolgt die Auswahl der Projekte?

Für die Projektauswahl haben wir gemeinsam mit Experten aus unserem Netzwerk unsere Nachhaltigkeitskriterien aufgestellt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf erfahrene Projektinitiatoren, erprobte Technologie sowie solide Planungen.

Wie lange habe ich als Investor Zeit, in ein Projekt zu investieren?

Regulär haben Investoren nach Freischaltung der Finanzierungsrunde auf der Plattform maximal 60 Tage Zeit, um zu investieren – sofern nicht das Fundinglimit bereits zu einem früheren Zeitpunkt erreicht wird und damit das Funding beendet ist. Diese Frist kann einmalig um weitere 60 Tage verlängert werden. Die Möglichkeit der Verlängerung ist in den Verträgen festgelegt. Verlängerungen werden auf der Plattform bekannt gegeben.

Was passiert, wenn ich in ein Projekt investiert habe, aber das Funding nicht zustande kommt? Was geschieht dann mit meinem Geld?

Wenn ein Funding nicht erfolgreich ist, erhalten Sie Ihr Geld vollständig zurück.

Wie finanziert sich Econeers?

Als Finanzanlagenvermittler erhalten wir von dem jeweiligen Projektinitiator bei erfolgreichem Funding – und nur dann – ein Honorar in Höhe von 5 bis 8 % der gefundeten Summe. Genauere Informationen zu unseren Zuwendungen finden Sie in unseren statusbezogenen Informationen sowie in den jeweiligen Vermögensanlagen-Informationsblättern (VIB) der Projektbetreiber.

Wie kann ich mein Benutzerkonto bei Econeers deaktivieren/löschen?

Wenn Sie Ihr Benutzerkonto deaktivieren oder löschen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@econeers.de

Was passiert, falls die Plattform aus irgendeinem Grund einmal nicht mehr zur Verfügung stehen sollte?

Die Investmentverträge zwischen Investoren und Projektbetreibern werden über die Plattform abgeschlossen und verwaltet, sind aber in jedem Fall auch unabhängig von der Plattform rechtsgültig.

 

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2. Die häufigsten Fragen zu Crowdbonds

Erläuterungen der wichtigsten Begriffe rund um unsere Crowdbonds und Wertpapiere im Allgemeinen finden Sie in unserem Glossar.

 

Warum ist der Vermittler der von der Plattform Econeers angebotenen Crowdbonds die OneCrowd Securities GmbH?

Aufgrund regulatorischer Vorgaben trennen wir die Vermittlung von Nachrangdarlehen und Wertpapieren. Die auf der Plattform Econeers präsentierten Investmentoptionen werden daher je nach Anlageform von diesen unterschiedlichen Gesellschaften angeboten. Während die OneCrowd Loans GmbH ein Vermittler von Nachrangdarlehen nach § 34f GewO ist, ist die OneCrowd Securities GmbH vertraglich gebundener Vermittler von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG. Econeers ist lediglich eine Marke der OneCrowd GmbH.

Was ist ein gebundener Vermittler und was ist ein Haftungsdach?

Die OneCrowd Securities GmbH vermittelt Geschäfte über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG. Die Plattform ist dabei ausschließlich als vertraglich gebundener Vermittler für Rechnung und unter der Haftung der Effecta GmbH (Haftungsdach) im Sinne des § 2 Abs. 10 KWG tätig. OneCrowd Securities handelt somit bei der Anlagevermittlung als Vertreter der Effecta GmbH. Effecta ist ein zugelassenes Finanzdienstleistungsinstitut mit der Erlaubnis zum Betreiben der Anlagevermittlung nach § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1 KWG und wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt. Nur durch die Zusammenarbeit mit der Effecta GmbH als Haftungsdach wird es der OneCrowd Securities GmbH und den von ihr betriebenen Plattformen ermöglicht, Wertpapiere zu vermitteln.

Was ist die Funktion des Haftungsdachs?

Effecta übernimmt gegenüber dem Investor für jegliche Pflichtverletzungen der OneCrowd Securities GmbH, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Tätigkeit als Vermittler von Geschäften über die Anschaffung oder Veräußerung von Finanzinstrumenten (Anlagevermittler im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG) stehen, die rechtliche Haftung. Effecta hat seine Haftungsübernahme der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) angezeigt. OneCrowd Securities wurde in das öffentliche Register vertraglich gebundener Vermittler, welches über die Webseite der BaFin einsehbar ist, als vertraglich gebundener Vermittler der Effecta aufgenommen. Im Rahmen des Wertpapier-Zeichnungsprozesses schließen Nutzer von OneCrowd Securities daher einen Vertrag mit der Effecta GmbH ab.

Wozu muss ich einen Fragebogen zu meiner Anlageerfahrung ausfüllen?

Der Fragebogen dient dazu, Ihre Anlageerfahrung einzustufen. Gemäß § 63 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) wird anhand Ihrer Angaben beurteilt, ob Sie über ausreichende Kenntnisse verfügen, um die mit einem Wertpapier-Investment verbundenen Risiken angemessen beurteilen zu können. Basierend auf diesen Angaben stellt OneCrowd Securities sicher, dass Sie sich dieser Risiken bewusst sind.

Warum ist der Registrierungsprozess so aufwendig?

Das Geldwäschegesetz (GwG) sieht für Kunden von Finanzdienstleistungsinstituten eine Legitimationspflicht vor. Dies bedeutet, dass bei der Registrierung geprüft werden muss, ob hinter einem Namen auch die jeweilige natürliche Person steht. Auf der Plattform Econeers geschieht dies mit POSTIDENT – entweder direkt online per Webcam über das Internet oder aber in einer Postfiliale Ihrer Wahl.

Warum muss ich mich mit POSTIDENT identifizieren?

Nach dem Geldwäschegesetz (GwG) muss OneCrowd Securities die Identität aller Investoren kennen. Daher ist es notwendig, dass Sie Ihre Identität bei einem dafür befugten Dienstleister legitimieren. Es gibt verschiedene Verfahren, bei denen die Identifizierung entweder offline oder online erfolgen kann. Für die Legitimation arbeitet OneCrowd Securities mit POSTIDENT, einem Service der Deutschen Post, zusammen, welcher die Identifizierung unter Berücksichtigung sämtlicher Anforderungen aus dem GwG, dem BaFin-Rundschreiben (1/2014) und den Datenschutzrichtlinien ausführt. Die Online-Legitimation oder alternativ die Legitimation in einer Postfiliale Ihrer Wahl kann mit einem Personalausweis oder Reisepass durchgeführt werden.

Welche Vorteile bringt die Identifizierung mit POSTIDENT mit sich?

Das POSTIDENT-Verfahren ist eine sichere und schnelle Art, Ihre Identität mithilfe Ihres Ausweisdokuments zu legitimieren. Dies ist direkt online oder alternativ in einer Postfiliale Ihrer Wahl möglich. Alles, was Sie für die Online-Legitimation benötigen, ist ein Internetzugang sowie eine schnelle Internetverbindung, eine Webcam und ein Ausweisdokument. Somit können Sie diesen Schritt auf Wunsch bequem von Zuhause aus erledigen.

Wie funktioniert die Identifizierung mit POSTIDENT?

Im Rahmen der Online-Legitimation überprüft POSTIDENT Ihre Identität anhand Ihres Ausweisdokuments (Personalausweis oder Reisepass). Zur Durchführung der Legitimation brauchen Sie entweder einen PC oder ein Notebook mit Webcam und Mikrofon, ein Smartphone oder ein Tablet. Es wird eine sichere Videochat-Verbindung zwischen Ihrem Computer, Smartphone oder Tablet und POSTIDENT hergestellt. Hierbei werden Ihre Angaben mit den Angaben Ihres Ausweises verglichen und Fotos von Ihnen und dem Ausweis erstellt. Wenn Sie sich für die Legitimation in einer Postfiliale entscheiden, werden vor Ort Ihre Angaben mit den Angaben Ihres Ausweises verglichen. In beiden Fällen erhebt POSTIDENT die für die Legitimation relevanten Daten und leitet diese weiter.

Was passiert mit meinen Daten bei POSTIDENT?

Sämtliche durch POSTIDENT erhobene Daten werden ausschließlich dafür eingesetzt, Ausweisdokumente zu verifizieren. Die Daten werden der OneCrowd Securities GmbH übermittelt. Falls ein Verifizierungsvorgang vorzeitig abgebrochen werden sollte, werden sämtliche Daten unverzüglich gelöscht. Detaillierte Informationen dazu finden Sie in der Datenschutzerklärung von POSTIDENT.

Wer kann bei OneCrowd Securities zeichnen?

Jede natürliche oder juristische Person mit Wohnsitz bzw. Geschäftssitz in Deutschland kann sich bei OneCrowd Securities registrieren und folglich auch Crowdbonds zeichnen. Je nach Art des Wertpapier-Angebots können auch Personen, die ihren Wohnsitz in Österreich, Luxemburg oder der Schweiz haben, die angebotenen Crowdbonds zeichnen. Das Angebot von OneCrowd Securities richtet sich ausschließlich an gut informierte, erfahrene und selbstbestimmte Investoren. Die Möglichkeit des Investors, Zeichnungen von bestimmten Wertpapieren vorzunehmen, richtet sich nach den jeweiligen rechtlichen Bestimmungen des Wertpapiers. Ein öffentliches Angebot außerhalb der im jeweiligen Wertpapierprospekt genannten Staaten findet nicht statt und ist auch nicht vorgesehen. Natürliche Personen müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Wer kann nicht bei OneCrowd Securities zeichnen?

Das Angebot von OneCrowd Securities richtet sich nicht an US-Bürger oder andere Personen, die in den USA oder einem ihrer Bundesstaaten oder Hoheitsgebieten körperschafts- oder einkommensteuerpflichtig sind. Das Angebot von OneCrowd Securities richtet sich außerdem nicht an Investoren, die ihren Wohnsitz in einem Land haben, in dem die Vermittlung von Wertpapieren nicht zugelassen ist oder einer Erlaubnis bedarf, über die OneCrowd Securities und/oder Effecta nicht verfügt.

Ab welchem Betrag kann ich bei OneCrowd Securities zeichnen?

Der Mindestinvestmentsumme ist abhängig von der Stückelung des Wertpapiers und wird daher bei jeder Wertpapier-Emission individuell festgelegt.

Warum kann ich erst ab einer bestimmten Mindestinvestmentsumme zeichnen?

Durch die Emission von Crowdbonds werden an OneCrowd Securities komplexe regulatorische Anforderungen gestellt. Oftmals ergibt sich aus den Verfahrensweisen der für die Genehmigung des Wertpapierprospekts bzw. des Wertpapierinformationsblatts zuständigen Finanzaufsichtsbehörden ein Mindestanlagebetrag. Üblicherweise beläuft sich die Stückelung von Wertpapieren auf 1.000 Euro; Hintergrund ist u. a die Handelbarkeit an deutschen Börsen.

Kann ich zugunsten eines Dritten zeichnen?

Die Zeichnung von Crowdbonds zugunsten eines Dritten ist bei OneCrowd Securities nicht möglich.

Kann ich mehrfach zeichnen?

Ja. Falls Sie sich dazu entscheiden, Crowdbonds nochmals zu zeichnen, ist das jederzeit möglich. Gegebenenfalls kann jedoch je nach Produkt die Einzelanlageschwelle begrenzt werden.

Was genau bekomme ich für mein Geld?

Sie investieren in Wertpapiere in Form von Anleihen. Die Art der Anleihe ist, je nach Emittent, individuell festgelegt – es werden Inhaberschuldverschreibungen, Wandelanleihen und Optionsanleihen angeboten. Die genauen Konditionen jeder angebotenen Anleihe können Sie im Anschluss an Ihre Registrierung jederzeit im Wertpapierprospekt bzw. Wertpapierinformationsblatt einsehen.

Was sind Anleihen?

Anleihen sind eine bestimmte Art von Wertpapieren und können als Schuldverschreibungen definiert werden, mit welchen eine juristische Person (der Emittent) einen Kredit am Kapitalmarkt aufnimmt. Dabei verspricht der Schuldner den Kapitalgebern die Rückzahlung und Verzinsung einer bestimmten Geldsumme zu bereits definierten Bedingungen.

Welche Ansprüche habe ich als Investor?

Wenn Sie ein Wertpapier ordnungsgemäß gezeichnet haben, werden die Stücke in Ihr Depot übertragen. Sie haben dann das Recht auf Zinszahlung, Rückzahlung und alle Rechte, die im Wertpapierprospekt bzw. Wertpapierinformationsblatt aufgeführt sind (beispielsweise ein Aktienbezugsrecht bei Wandelanleihen).

Habe ich ein Widerrufsrecht?

Ja. Als privater Investor haben Sie das Recht, Ihre Zeichnung zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage. Innerhalb dieser Zeit können Sie Ihre Zeichnung ohne Angabe von Gründen jederzeit widerrufen und erhalten Ihren Zeichnungsbetrag zurück.

Welches Risiko trage ich als Zeichner?

Die Zeichnung von Wertpapieren birgt ein Verlustrisiko für Ihr eingesetztes Kapital, wobei das höchstmögliche Risiko ein Totalverlust ist. Setzen Sie daher nur finanzielle Mittel ein, deren teilweisen oder vollständigen Verlust Sie sich leisten können. Die über OneCrowd Securities zur Zeichnung angebotenen Crowdbonds sind nicht für alle Investoren angemessen. Stellen Sie daher unbedingt sicher, dass Sie die mit der Zeichnung von Wertpapieren verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und holen Sie alle für Ihre Anlageentscheidung wichtigen Informationen ein, bevor Sie zeichnen. Maßgeblich und rechtlich verbindlich für die Anlageentscheidung ist ausschließlich der vollständige Wertpapierprospekt bzw. das Wertpapierinformationsblatt inklusive aller etwaigen Nachträge, die von OneCrowd Securities zum Download bereitgehalten werden.

Was passiert, wenn ich Crowdbonds zeichnen will?

Damit Ihre Zeichnung rechtswirksam ist, muss der Emittent Ihr Angebot annehmen. Er ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die ihm von der Effecta GmbH zur Annahme übermittelten Zeichnungsscheine zu den wertpapierspezifischen Bedingungen anzunehmen. OneCrowd Securities informiert Sie über die Annahme des Zeichnungsangebots und die jeweilige Zuteilung der Wertpapiere. Wurde Ihr Angebot vom Emittenten angenommen, wird der entsprechende Betrag durch den Zahlungsdienstleister Secupay per Lastschrift von Ihrem Konto eingezogen. Nachdem Ihre Zahlung eingegangen ist, wird das gezeichnete Wertpapier in das Depot übertragen, welches Sie im Zeichnungsprozess oder im Investorenportal angegeben haben.

Wann wird der Betrag eingezogen?

Zwei Bankwerktage nachdem der Emittent Ihr Zeichnungsangebot angenommen hat, wird der Ihrer Zeichnung entsprechende Betrag gegebenenfalls zzgl. anfallender Stückzinsen in der Regel von Ihrem Bankkonto eingezogen.

Was sind Stückzinsen?

Die sogenannten Stückzinsen sind die anteiligen Zinsen, die dem Zeitraum zwischen zwei Zinsterminen zugeschrieben werden. Sie werden dem Kaufpreis hinzuaddiert, weil der Käufer einen Zinsanspruch für diesen Zeitraum erwirbt und am Ende der Laufzeit für ihn der Anspruch auf die vollen Zinsen besteht. Die Stückzinsberechnung erfolgt damit unter Berücksichtigung der tagesgenauen Differenz zwischen letztem Zinstermin und Verkaufstag. Je früher innerhalb eines Emissionszeitraums Sie sich für das Zeichnen von Wertpapieren entscheiden, desto höher fallen Ihr Zinsanspruch und desto geringer die zu zahlenden Stückzinsen aus.

Warum weicht der Abbuchungsbetrag von meinem Zeichnungsbetrag ab?

Als Investor erhalten Sie zu den Zinsterminen die Zinszahlungen für den kompletten Zinszeitraum. Erwerben Sie Ihr Wertpapier zwischen zwei Zinsterminen, stehen Ihnen die Zinsen nur anteilig zu. Da Sie zum Zinstermin die Zinszahlung für den kompletten Zinszeitraum ausgezahlt bekommen, wird Ihnen die Differenz zu dem, was Ihnen gemäß Ihres Zeichnungstermins zusteht, in Form von Stückzinsen vorab berechnet. Somit kann der Abbuchungsbetrag vom Zeichnungsbetrag abweichen.

Was passiert, wenn der Abbuchungsbetrag zum Zeitpunkt der Zeichnung nicht eingezogen werden konnte?

Im Fall einer Rücklastschrift werden Sie per E-Mail aufgefordert, den Zeichnungsbetrag zuzüglich Stückzinsen innerhalb von sieben Kalendertagen zu überweisen. Die Höhe der zu überweisenden Stückzinsen ist einer anhängenden Stückzinstabelle zu entnehmen und abhängig von dem Tag, an dem Sie die Überweisung veranlassen. Können wir nach sieben Kalendertagen keinen Zahlungseingang verzeichnen, droht eine Rückabwicklung Ihrer Zeichnung.

Warum ist der gesetzliche Schutz von professionellen und privaten Investoren unterschiedlich?

Es wird davon ausgegangen, dass professionelle Investoren, basierend auf ihren Erfahrungen und Kenntnissen, besser in der Lage sind, Anlageentscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken angemessen zu beurteilen. Deswegen ist der gesetzliche Schutz von privaten Investoren höher als der professioneller Investoren. Details zur Unterscheidung von professionellen und privaten Investoren finden sich in § 67 WpHG.

Inwiefern beeinflusst mein Investorenstatus die Nutzung von OneCrowd Securities?

Sind Sie privater Investor, so wird das gezeichnete Wertpapier erst dann in Ihr Depot übertragen, wenn die Zahlung erfolgreich eingezogen wurde. Außerdem genießen Sie als privater Investor einen höheren Rechtsschutz – Sie haben beispielsweise das Recht, Ihre Zeichnung 14 Tage lang zu widerrufen (Widerrufsrecht) und werden im Anschluss an Ihre Registrierung über Ihre Chancen und Risiken aufgeklärt. Bei professionellen Investoren erfolgt die Übertragung ins Depot zeitgleich mit der Zahlung, jedoch wird von diesen erwartet, über ausreichende Erfahrungen und Kenntnisse zu verfügen, um ihre Anlageentscheidungen selbstbestimmt treffen zu können. Bezüglich der Chancen und Risiken der gezeichneten Crowdbonds sind alle Investorengruppen selbstverständlich gleichgestellt.

Kann ich mich als professioneller Investor registrieren?

Das WpHG sieht eine Unterscheidung zwischen privaten und professionellen Investoren vor. Die genaue Definition finden Sie hier. Sie haben die Möglichkeit, nach Ihrer Registrierung als professioneller Investor eingestuft zu werden. Bitte wenden Sie sich hierfür per E-Mail an unseren Kundenservice.

Was ist ein Depot?

Ein Depot (Wertpapierdepotkonto) ist ein Konto, mit welchem grundsätzlich alle Arten von Wertpapieren gehandelt und verwaltet werden können. Ein Depotkonto funktioniert ähnlich wie ein Geldkonto. In einem Wertpapierdepotkonto werden jedoch Anleihen, Aktien, Wertpapiere oder Fonds verwahrt.

Brauche ich ein Depot, um zeichnen zu können?

Ja. Jeder Investor, der ein Wertpapier zeichnen möchte, braucht ein Depot bei einer Bank. Falls Sie noch kein Depot besitzen, sollten Sie ein Depot bei Ihrer Wunschbank oder unserem Partner Consorsbank eröffnen, bevor Sie mit der Zeichnung beginnen.

Bei welchen Bankdepots kann ich meine Wertpapiere verwahren?

Nachdem Sie erfolgreich registriert sind, können Sie die angebotenen Crowdbonds zeichnen und in ein Depot bei jeder beliebigen Bank legen. Sollten Sie noch nicht im Besitz eines Depotkontos sein, bieten viele Haus- und Direktbanken die Option auf die kostenlose Eröffnung eines solchen Kontos. Hier empfiehlt es sich, die unterschiedlichen Konditionen der einzelnen Wertpapierdepots zu vergleichen. Achten Sie auf Neukundenrabatte, Depot- und Ordergebühren und wählen Sie schließlich ein Konto, das Ihrem individuellen Nutzerverhalten und Ihren Bedürfnissen entspricht.

Wie werden meine Erträge steuerlich behandelt?

Ihre Zinserträge werden bei Ihrer depotführenden Bank erfasst. Im Rahmen des jährlichen Depotauszugs sowie der Steuerbescheinigung Ihrer Bank erhalten Sie eine Aufstellung über Ihre Zinserträge und deren eventuelle Besteuerung, die auch die über OneCrowd Securities gezeichneten Crowdbonds umfasst.

Kann ich das Wertpapier während der Laufzeit verkaufen?

Das hängt vom Charakter des Wertpapiers ab – generell sind Anleihen jedoch nur beschränkt handelbar. Handelt es sich um ein gelistetes Wertpapier, so ist der Handel und somit auch ein Verkauf über die Börse zum jeweiligen Kurs jederzeit möglich. Ist das gezeichnete Wertpapier nicht börsengelistet, so ist ein Verkauf nur möglich, wenn die Nachfrage dafür besteht. In der Regel werden Wertpapiere mit sehr kurzen Laufzeiten (bis zu 2,5 Jahren) nicht gelistet. Über OneCrowd Securities selbst findet zwar kein Handel statt, eine Übertragung der Wertpapiere an Dritte ist jedoch jederzeit zwischen unterschiedlichen Depots möglich.

Was passiert, wenn die Laufzeit meines gezeichneten Wertpapiers abgelaufen ist?

Sobald die Laufzeit abgelaufen ist, wird der von Ihnen gezeichnete Betrag, inklusive der entsprechenden Zinsen und möglicher Zusatzrenditen, an die Bankverbindung ausgezahlt, die Sie im Zuge des Zeichnungsprozesses oder in Ihrem Nutzerkonto angegeben haben.

 

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3. Steuer-FAQ für Investoren

Wichtiger Hinweis zu den nachfolgenden Steuerfragen

Die folgenden Antworten zu den steuerlichen Fragen sind nur als allgemeine Hilfestellung und nicht als individuelle Steuerberatung anzusehen. Sie sind nicht verbindlich und ersetzen nicht die Beratung durch einen Steuerberater im Einzelfall. Vor dem Abschluss eines Investmentvertrags sollten Sie sich grundsätzlich von einem Steuerberater beraten lassen.

Investmentverträge, die auf Econeers abgeschlossen werden, können sowohl im Privat- wie im Betriebsvermögen gehalten werden. Die folgenden Ausführungen betreffen nur Verträge, die im Privatvermögen von natürlichen Personen gehalten werden. Bei Fragen zu Verträgen im Betriebsvermögen fragen Sie bitte Ihren Steuerberater.

Die Antworten in diesem Bereich beziehen sich ausschließlich auf die Investmentform Nachrangdarlehen. Fragen zu Investments in Crowdbonds beantworten wir im Bereich “Die häufigsten Fragen zu Crowdbonds”.

 

Wo finde ich meine Steueridentifikationsnummer?

Die steuerliche Identifikationsnummer ist eine 11-stellige Nummer, welche lebenslang gültig ist. Sie finden Sie im Einkommensteuerbescheid, auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung oder im Informationsschreiben Ihres Finanzamtes (aus dem Jahr 2011). Sollten Sie diese nicht mehr zur Hand haben, können Sie beim Bundeszentralamt für Steuern die Nummer erneut anfordern.

Wie werden Kapitalerträge aus einem Investmentvertrag, der auf Econeers abgeschlossen wurde, versteuert?

Im Allgemeinen gilt für jeden einzelnen Investmentvertrag, den Sie im Privatvermögen halten, Folgendes: Erträge aus solchen Investmentverträgen sind Einkünfte aus Kapitalvermögen im Sinne von § 20 Einkommensteuergesetz (EStG) und unterliegen grundsätzlich der sogenannten Abgeltungssteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Diese Steuern und Zuschläge sind von der jeweiligen Projektgesellschaft, soweit gesetzlich festgeschrieben, einzubehalten und an das zuständige Finanzamt abzuführen. Mit diesem Steuerabzug ist Ihre Einkommensteuerschuld für die Besteuerung von Kapitalerträgen, die aus Econeers-Investmentverträgen resultieren, grundsätzlich abgegolten.

Muss ich als Investor bei Econeers meiner Steuererklärung etwas beilegen bzw. bei der Erstellung etwas beachten?

Bei der Abgeltungssteuer ist im Allgemeinen nichts beizulegen.

Erhalte ich grundsätzlich jedes Jahr eine Gewinn- bzw. Ergebnismitteilung von den Projekten, in die ich investiert habe?

Als Nachrangdarlehensgeber erhalten Sie in der Regel nur dann eine Mitteilung, wenn der Projektbetreiber im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Gewinn erwirtschaftet hat, an dem Sie als Investor partizipieren.

Wie sind die Fristen für Jahresabschluss und Gewinn- bzw. Ergebnismitteilung?

Die Frist für die Aufstellung des Jahresabschlusses regelt grundsätzlich der Gesellschaftsvertrag der jeweiligen Projektgesellschaft. Regulär ist die Frist für die Aufstellung des Jahresabschlusses von kleinen Kapitalgesellschaften, um die es sich in der Regel bei den Projekten auf Econeers handelt, maximal sechs Monate nach Ende des Geschäftsjahres (z. B. bei Geschäftsjahr gleich Kalenderjahr ist die Frist der 30. Juni).

Die Frist für die Zusendung der jeweiligen Gewinn- bzw. Ergebnismitteilung liegt – gemäß des jeweiligen Investmentvertrags – in der Regel bei einem Monat nach Erstellung des Jahresabschlusses bzw. spätestens einem Monat nach Ablauf der gesetzlichen Frist zur Erstellung des Jahresabschlusses.

Kann man als Investor Verluste aus einem Investment in eine Projektgesellschaft steuerlich geltend machen?

Die aktuellen Verträge von Econeers sehen ein Investment in Form eines Nachrangdarlehens vor. Nachrangdarlehen beinhalten keine Beteiligung an den Verlusten aus der operativen Tätigkeit des Projektbetreibers so dass auch eine steuerliche Geltendmachung von laufenden Verlusten des Projektbetreibers beim Investor nicht möglich ist. Neuverluste dürfen Sie mit Ihren Zinserträgen und anderen Einkünften innerhalb derselben Anlageklasse bei Ihrer Steuererklärung geltend machen. Das betrifft den Bereich der Kapitalertragssteuer. Erträge aus Investmentfonds, stillen Beteiligungen oder aber auch aus Nachrangdarlehen gehören bei Privatanlegern zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Diese unterliegen der Kapitalertragssteuer von 25 % nach § 7 InvStG. Diese Steuerschuld können Sie reduzieren, indem Sie Ihren Zinserträgen auch die Ausfälle Ihrer Investments gegenüberstellen und verrechnen.  Sofern die Anlageklasse identisch ist, wird Ihr Verlust vom Finanzamt in aller Regel auch anerkannt. Eine klassische Verlustbescheinigung erhalten Sie hier meist nicht. Als Nachweis Ihres Verlustes geben Sie in der Regel das Schreiben des Insolvenzverwalters an, welches besagt, dass nachrangige Forderungen gemäß § 39 InsO nicht befriedigt werden können, oder alternativ den Beschluss bei Abweisung mangels Masse. Ihr Steuerberater hilft Ihnen gern weiter.

Was muss ich als Investor beachten, wenn ich meine Steuererklärung abgeben will, aber noch nicht von allen Projekten eine Ergebnismitteilungen erhalten habe bzw. meine Steuererklärung bereits abgegeben habe und nachträglich noch eine oder mehrere Ergebnismitteilungen erhalte?

Allgemein und unabhängig davon, ob Sie Ihre Steuererklärung bereits abgegeben haben oder nicht, gilt in der Regel Folgendes: Im Falle eines Gewinns der Projektgesellschaft, der wiederum zu Zinseinkünften führt, ist das Fehlen einer entsprechenden Mitteilung unproblematisch, da die Abgeltungssteuer, soweit gesetzlich festgeschrieben, vom Projektbetreiber an das Finanzamt abgeführt wird und Ihre Steuerschuld als Investor damit automatisch abgegolten ist. Im Falle eines Verlusts oder einer Insolvenz der Projektgesellschaft beachten Sie bitte die Erläuterungen zur steuerlichen Geltendmachung von Verlusten.

Was muss ich als Investor beachten, wenn sich meine Adresse ändert?

Sie sollten Ihre Anschrift im Econeers-Kundenportal stetig aktuell halten, damit sie den Projektbetreibern u. a. für Zwecke der Versendung von Ergebnis- bzw. Gewinnmitteilungen zur Verfügung steht.

Ich bin ins Ausland verzogen. Was muss ich steuerlich beachten?

Jedes Land hat eigene Steuergesetze. Was Sie zu beachten haben, ist daher schwer zu sagen und kann je nach Land sehr unterschiedlich ausfallen. Bitte sprechen Sie in einem solchen Fall mit Ihrem Steuerberater.

Wird die Abgeltungssteuer auch abgeführt, wenn ich als Investor im Ausland lebe?

Ja, die Projektgesellschaft ist in aller Regel verpflichtet, soweit gesetzlich festgeschrieben, die Kapitalertragssteuer an das Finanzamt abzuführen, selbst wenn z. B. ein Doppelbesteuerungsabkommen eine andere Regelung hinsichtlich Zinseinkünften aus Nachrangdarlehen vorsieht. Es ist allerdings möglich, im Nachgang beim Bundeszentralamt für Steuern die Erstattung der dadurch zu viel gezahlten Steuern zu beantragen.

 

Wenn Sie weiterführende Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater, durch Econeers erfolgt keine Steuerberatung!

 

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4. Insolvenz-FAQ für Investoren

Wichtiger Hinweis

Die folgenden Informationen erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit und sind in keiner Weise als Entscheidungsgrundlage oder Beratung anzusehen. Im Einzelfall kann eine verlässliche Auskunft nur durch einen Rechtsanwalt oder Insolvenzberater erfolgen.

Vorbemerkung

Es ist für alle Beteiligten, für die Gründer und Mitarbeiter des Unternehmens und auch für Sie als Investor eine schwierige und belastende Situation, wenn ein Unternehmen Insolvenz anmelden muss. Wir als Plattform möchten sowohl das Unternehmen als auch Sie dazu ermutigen, in engem direktem Austausch im IR-Kanal miteinander zu kommunizieren. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Fragen etwas Zeit in Anspruch nimmt. Leider kommt es immer auch zu Verzögerungen und gegebenenfalls bestimmt der vorläufige Insolvenzverwalter die Informationspolitik des Unternehmens. Auch wenn es für Sie als Investor unbefriedigend ist und Sie viele Fragen haben: Mit der strengen Informationspolitik soll die Verhandlungsposition des Unternehmens gegenüber möglichen Verhandlungspartnern (bspw. Neuinvestoren oder Kaufinteressenten) und damit auch in weiterer Konsequenz Ihre Investition nicht negativ beeinflusst werden.

Unsere FAQ sollen Sie möglichst gut durch einen Insolvenzprozess begleiten. Fehlt Ihnen eine Information oder werden Ihre Fragen nicht berücksichtigt? Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail an info@econeers.de.

Die Antworten in diesem Bereich beziehen sich ausschließlich auf die Investmentform Nachrangdarlehen. Fragen zu Investments in Crowdbonds beantworten wir im Bereich “Die häufigsten Fragen zu Crowdbonds”.

 

Führt das Scheitern eines Unternehmens automatisch zu einer Insolvenz?

Nein. Wenn ein Unternehmen z. B. nach langem Bemühen feststellen muss, dass es kein tragfähiges Geschäftsmodell findet, ist es in wirtschaftlicher Hinsicht gescheitert. Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass das Unternehmen Insolvenz anmelden muss. Es kann z. B. auch eine Liquidation in Betracht kommen, wenn u. a. keine Zahlungsunfähigkeit droht.

Wer meldet eine Insolvenz an?

Ein Insolvenzverfahren wird nur auf Antrag eingeleitet und richtet sich nach den Vorschriften der Insolvenzordnung (InsO). Ein Insolvenzantrag kann sowohl vom Unternehmen selbst als auch von Gläubigern des Unternehmens gestellt werden.

Bedeutet ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens automatisch das Ende eines Unternehmens?

Ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wird gestellt, wenn das Unternehmen in einer finanziell schwierigen Lage ist. Er kann auch „vorsorglich“ gestellt werden, um dem Vorwurf einer Insolvenzverschleppung zu entgehen. Auch wenn das keine positive Nachricht für Ihr Investment darstellt, bedeutet es nicht zwangsläufig einen Totalausfall für Sie bzw. ein Scheitern des Unternehmens als solches. Im Laufe eines solchen beantragten Verfahrens können z. B. Werte im Unternehmen noch aufgetan, neue Investoren akquiriert, durch den Verkauf von bestimmten Assets oder gar durch Neustrukturierung das Unternehmen wieder stabilisiert werden.

Was geschieht nach der Antragstellung auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens?

Nach Eingang des Insolvenzantrages prüft das Insolvenzgericht dessen Zulässigkeit und beauftragt regelmäßig die Erstellung eines Sachverständigengutachtens. Sofern ein Insolvenzgrund (drohende bzw. bestehende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung) vorliegt und ausreichend Masse vorhanden ist, wird das Insolvenzverfahren eröffnet, ansonsten wird die Eröffnung mangels Masse abgelehnt. Dieses Prüfungsverfahren dauert in der Regel 2 – 3 Monate ab Antragstellung. Es ist theoretisch möglich, dass ein gestellter Insolvenzantrag im Rahmen des Antragsverfahrens zurückgenommen wird bzw. sich erledigt, sodass es zu keiner Eröffnung des Insolvenzverfahrens kommt.

Bei Unternehmen mit der Rechtsform GmbH ist die Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters der Regelfall. Das Insolvenzgericht eröffnet das Insolvenzverfahren durch Beschluss. Ab diesem Zeitpunkt geht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis auf den Insolvenzverwalter über. Der Eröffnungsbeschluss wird auf der zentralen Bekanntmachungsplattform veröffentlicht.

Was passiert, wenn das Insolvenzverfahren eröffnet wurde?

Das Insolvenzgericht eröffnet das Insolvenzverfahren durch Beschluss. Ab diesem Zeitpunkt geht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis auf den Insolvenzverwalter über. Der Eröffnungsbeschluss wird auf der zentralen Bekanntmachungsplattform veröffentlicht.

Der Eröffnungsbeschluss enthält dabei auch die Angabe, bis wann die Forderungen beim Insolvenzverwalter anzumelden sind und wann die Gläubigerversammlung bzw. der Prüftermin stattfindet. Grundsätzlich wird jeder Insolvenzgläubiger darüber hinaus auch vom Insolvenzverwalter angeschrieben und aufgefordert, seine vermeintlichen Forderungen anzumelden; dies passiert aber erst nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Es ist jedoch auch möglich, dass eine solche Aufforderung im Falle von nachrangigen Gläubigern erst einmal ausbleibt. Sollte man den Termin zur Forderungsanmeldung verpassen, ist jederzeit bis zur Beendigung des Insolvenzverfahrens eine Nachmeldung möglich. Bei erfolgreicher Abwicklung und erfolgter Verteilung der Insolvenzmasse hebt das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren auf.

Was passiert bei Ablehnung eines Insolvenzantrags mangels Masse?

Wenn im Rahmen des zwei- bis dreimonatigen Insolvenzprüfungsverfahrens durch das Gericht bzw. den vorläufigen Insolvenzverwalter festgestellt wird, dass eine Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, erfolgt automatisch die Auflösung der Gesellschaft nach § 60 Abs. 1 Nr. 5 GmbHG. Die Gesellschaft befindet sich ab dann in einem Liquidationsverfahren.

Die Ablehnung mangels Masse erfolgt, wenn die voraussichtlich vorhandene freie Insolvenzmasse nicht einmal die Kosten eines Insolvenzverfahrens decken wird. Das kann theoretisch auch noch im Rahmen eines laufenden Insolvenzverfahrens festgestellt werden („Einstellung des Verfahrens mangels Masse“).

Für den Econeers-Investor bedeutet die Ablehnung mangels Masse im Regelfall keine Besserstellung. Es wird in der Regel mit keiner Quote zu rechnen sein, sodass es zum Totalverlust des investierten Kapitals kommt.

Die Insolvenzquote ist grob vereinfacht der Prozentsatz, der einem einfachen Gläubiger anteilig an der zur Ausschüttung vorhandenen Insolvenzmasse zusteht. Nachrangige Gläubiger in Form von Nachrangdarlehensgebern sind dabei noch gar nicht erfasst.

Was muss ich als Investor bei einer Insolvenz beachten?

Wie oben bereits erläutert, werden mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Gläubiger vom Insolvenzverwalter aufgefordert, ihre Forderungen gegenüber dem insolventen Unternehmen beim Insolvenzverwalter anzumelden. Dies gilt dem Grundsatz nach auch für Crowd-Investoren, die in Form des Nachrangdarlehens investiert haben. Allerdings wird man als Crowd-Investor aufgrund des vereinbarten Nachrangs den anderen einfachen Insolvenzgläubigern nachgestellt. Es handelt sich hierbei um eine sog. nachrangige Forderung nach § 39  Abs. 1 Nr. 5 InsO. Dies bedeutet gleichzeitig, dass eine Forderungsanmeldung erst berücksichtigt wird, wenn das Insolvenzgericht bzw. der Verwalter die nachrangigen Gläubiger zur Anmeldung auffordert. Dies erfolgt regelmäßig erst, wenn auch für diese mit einer Quote zu rechnen ist. Das kommt in der Praxis so gut wie nie vor. Durchschnittlich ist mit einer Quote von rund 5 % für die einfachen Gläubiger zu rechnen, sodass für nachrangige Gläubiger in der Praxis häufig nichts übrig bleibt. Das ist auch der Grund, warum man ggf. als nachrangiger Gläubiger gar nicht erst vom Insolvenzverwalter angeschrieben wird. Es ist jedenfalls nicht möglich, dass Sie vergessen werden; als Investor sind Sie dem Insolvenzverwalter bekannt. Wenn nach Bedienung der einfachen Gläubiger aus der Insolvenzmasse doch noch etwas übrig sein sollte, dann werden Sie in jedem Fall vom Insolvenzverwalter aufgefordert, Ihre Forderungen anzumelden.

Wenn man dennoch seine Forderung anmeldet, was natürlich jedem vollkommen freisteht, muss man damit rechnen, dass die Anmeldung wie oben beschrieben aufgrund der Nachrangigkeit erst einmal zurückgewiesen wird. Es kommt anstelle einer Zurückweisung leider auch vor, dass Insolvenzverwalter die Forderung fälschlicherweise bestreiten. Dies bedeutet aber nicht, dass die Forderung als solche unberechtigt ist.

Jeder Insolvenzgläubiger kann jederzeit Akteneinsicht vor Ort beim zuständigen Insolvenzgericht nehmen. Häufig erhalten die Gläubiger von dem jeweiligen Insolvenzverwalter auch Zugangsdaten zu einem geschlossenen Gläubigerinformationssystem, in welchem regelmäßig Berichte und sonstige Informationen zum Stand des Verfahrens veröffentlicht werden.

Wie wird ein Total- oder Teilverlust steuerlich behandelt?

Neuverluste dürfen Sie mit Ihren Zinserträgen und anderen Einkünften innerhalb derselben Anlageklasse bei Ihrer Steuererklärung geltend machen. Das betrifft den Bereich der Kapitalertragssteuer. Erträge aus Investmentfonds, stillen Beteiligungen oder aber aus Nachrangdarlehen gehören bei Privatanlegern zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Diese unterliegen der Kapitalertragssteuer von 25 % nach dem § 7 InvStG.

Diese Steuerschuld können Sie reduzieren, indem Sie Ihren Zinserträgen auch die Ausfälle Ihrer Investments gegenüberstellen und verrechnen. Sofern die Anlageklasse identisch ist, wird Ihr Verlust vom Finanzamt in aller Regel auch anerkannt. Eine klassische Verlustbescheinigung gibt es in den meisten Fällen nicht. Als Nachweis Ihres Verlustes fügen Sie beispielsweise das Schreiben des Insolvenzverwalters bei, welches besagt, dass nachrangige Forderungen gemäß § 39 InsO nicht befriedigt werden können, oder alternativ den Beschluss bei Abweisung des Insolvenzverfahrens mangels Masse. Insolvenzen können nur für das Jahr steuerlich geltend gemacht werden, in welchem der Verlust auch tatsächlich zustande kommt – sprich in dem Jahr, in dem das Insolvenzverfahren abgeschlossen oder mangels Masse abgewiesen wurde. Ihr Steuerberater hilft Ihnen gern weiter.

Wann und wie kommuniziert Econeers eine Insolvenz?

Econeers steht für Transparenz, aber auch für Neutralität. Bei jeglichen Vorgängen, die das direkte Vertragsverhältnis von Unternehmen bzw. Projektbetreibern und Investoren betreffen, hat Econeers grundsätzlich eine neutrale Position; das gilt natürlich auch für Insolvenzen. Da der Ausgang einer Insolvenz offen ist, wird das Unternehmen erst nach Liquidation bzw. Abschluss eines Insolvenzverfahrens als „gescheitert“ gelabelt. Im Laufe eines solchen Verfahrens ist es möglich, dass Werte im Unternehmen noch aufgetan, neue Investoren akquiriert, durch den Verkauf von bestimmten Assets oder gar durch Neustrukturierung das Unternehmen wieder stabilisiert werden kann. Eine vorherige Kennzeichnung schwächt das Unternehmen in potentiellen Verhandlungen und schmälert die Chance, Ihr Investment doch noch zu sichern.

 

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5. Forschungsfragen-FAQ

Welche durchschnittliche Rendite erhält ein Investor bei Econeers?

Seit Bestehen der Plattform Econeers erhielten Investoren Brutto-Renditen zwischen 4 % und 8 % p.a . in Form einer jährlichen Zinszahlung.

Sind die Investmentverträge öffentlich einsehbar?

Als angemeldeter Nutzer auf der Plattform hat man während der Laufzeit der Crowdinvesting-Kampagne die Möglichkeit, den Musterinvestmentvertrag auf der jeweiligen Fundingseite herunterzuladen.

Den persönliche Vertrag zwischen dem Investor und dem Projektbetreiber kann nur der Nutzer selbst im Econeers-Kundenportal einsehen.

Welche Faktoren entscheiden über den Erfolg einer Crowdinvesting-Kampagne?

Die Faktoren, die bestimmen, ob ein Crowdinvesting von den potenziellen Investoren positiv aufgenommen wird und die gewünschte Investitionssumme zusammenkommt, sind sehr individuell. Wir unterscheiden zwischen harten und weichen Faktoren.

Harte Faktoren:

  • Unternehmensentwicklung (Umsatz, Gewinn, weitere Kennzahlen)
  • Angebotener Zinssatz für die Investoren
  • Angebotene Laufzeit des Investmentvertrages
  • Angestrebte Investitionssumme
  • Realistisch prognostizierter Forecast inkl. Umsatz- und Gewinnentwicklung

Weiche Faktoren:

  • Nachhaltigkeit des Projektes
  • Präsentation des Projektbetreibers und des Teams
  • Darstellung und Storytelling
  • Verständliches Geschäftsmodell
  • Aktueller Status des Projektes (Entwicklung, Proof of Concept, Wachstum und Umsatz)
  • Video- und Bildmaterial
  • Aktualität und Meinung in der Öffentlichkeit zum jeweiligen Projektthema

Wie funktioniert der Auswahlprozess?

  • Das Unternehmen schickt uns seine Projektbeschreibung, den Finanzplan u. ä. Dokumente als Bewerbung zu.
  • Anschließend wird im Team darüber beraten, ob das Projekt für ein Crowdinvesting in Frage kommt.
  • In einem nächsten Schritt wird es von unserem Projektmanager u. a. hinsichtlich Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Markttauglichkeit analysiert und weitere ergänzende Unterlagen werden angefordert. Offene Fragen werden mit dem Unternehmen besprochen. Fällt dieser zweite Projektcheck positiv aus, laden wird das Unternehmen zu einem persönlichen Kennenlerngespräch ein.
  • Passen das Projekt und Econeers zusammen, können wir in die ca. sechswöchige Fundingvorbereitung starten.

Wie viele Unternehmen wurden bisher durchschnittlich ausgewählt?

Ca. 3 % der Unternehmen, die eine Bewerbung an Econeers schicken, schaffen es durch den mehrstufigen Auswahlprozess und bekommen die Möglichkeit, ein Funding bei Econeers zu starten.

Wie viele erfolgreiche und nicht erfolgreiche Finanzierungsrunden wurden bisher auf Econeers durchgeführt?

Eine Übersicht über alle auf Econeers abgeschlossenen Fundings finden Sie hier. Dort sind sowohl erfolgreiche als auch nicht erfolgreiche Finanzierungsrunden gelistet. Stand Juli 2019 wurden 21 Projekte auf der Plattform finanziert und zwei Projekte erreichten nicht die notwendige Finanzierungssumme.

Wie lange dauert eine Crowdinvesting-Kampagne auf Econeers?

Eine Kampagne auf Econeers läuft maximal zweimal 60 Tage. Wird die Fundingschwelle in den ersten 60 Tagen nicht erreicht, wird die Kampagne nicht verlängert und gilt als nicht finanziert. Wird die Fundingschwelle innerhalb der ersten 60 Tage erreicht, gilt sie als erfolgreich finanziert. Sie wird dann in der Regel um weitere 60 Tage verlängert. Eine Kampagne endet automatisch, sobald das angestrebte Finanzierungsziel erreicht ist.

Wo finde ich die Detaildaten zu den einzelnen Crowdinvesting-Projekten?

Für alle Besucher sichtbar sind u. a.:

  • Name der Kampagne,
  • Finanzierungsdatum und derzeitiges Fundingziel,
  • aktuell erreichte Fundingsumme, Anzahl der Investoren und neueste Investitionen
  • Investmentstory des jeweiligen Projektes inkl. Vermögensanlagen-Informationsblatt
  • Vertragsdauer, Verzinsung und Tilgung

Für eingeloggte Nutzer sichtbar sind u. a.:

  • Weitere Informationen zum Projekt, z. B. Unternehmensstruktur, Wirtschaftlichkeit, Team, Marktumfeld, SWOT-Analyse
  • Rendite-Rechner
  • Updates und Beiträge der Projektbetreiber und Nutzer
  • Muster-Vertragsdokumente

Nur für Investoren des Projektes sichtbar sind:

  • Quartalsberichte und Jahresberichte während und nach der Kampagne
  • Persönliche Investment-Unterlagen

 

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Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.